Eine handgemachte Tasse ist zunächst ein Gefäß. Für jemanden, der morgens fünf ruhige Minuten sucht, kann sie auch für eine kleine Pause stehen. Wer über Produkte schreibt, sollte deshalb nicht bei Material und Maßen aufhören. Was verändert dein Angebot im Alltag deiner Kunden?
Eigenschaften brauchen einen Zusammenhang
Eine Eigenschaft beschreibt das Produkt. Ein Nutzen erklärt, warum sie relevant sein kann. „Mit Deckel“ ist eine Eigenschaft. „Dein Kaffee bleibt auf dem Weg zur Arbeit geschützt“ verbindet sie mit einer Situation. Prüfe immer, ob die Aussage tatsächlich zum Produkt passt.
Zeig einen vertrauten Moment
Beginne mit einer Situation: ein Geschenk für einen lieben Menschen, die Vorbereitung auf ein Fest oder eine Aufgabe, die leichter wird. Eine konkrete Szene macht dein Angebot verständlich. Dafür braucht es kein künstliches Drama.
Gefühl braucht Substanz
Emotionale Texte ersetzen keine sachlichen Informationen. Material, Umfang, Grenzen und Ablauf gehören weiterhin dazu. Versprich keine Gefühle, die du nicht garantieren kannst. Beschreibe nachvollziehbar, wie dein Produkt genutzt wird.
Eine kleine Schreibübung
Notiere drei Eigenschaften deines Angebots. Frage bei jeder: Was bedeutet das für meine Kunden? Formuliere daraus eine konkrete Alltagssituation. Streiche Aussagen, die du nicht einhalten kannst. So entstehen Texte mit Gefühl und Substanz.

